gesammelte Eindrücke…

Oktober 8, 2008

Unterwegs am Union Square

Unterwegs am Union Square

 

Mission Street

Mission Street

 

 

Mission Dolores

Mission Dolores

 

 

Aussicht von Mission Dolores Park

Aussicht von Mission Dolores Park

 

 

Transport mal sparsam / Mission

Transport mal sparsam / Mission

 

 

 

 

 

Mission Street 

Mission Street

 

 

Mission Street

Mission Street

nutty as a fruitcake

Oktober 8, 2008

Joah… das bin ich nun definitiv. Crazy, crazy… da rackere ich mich ab, na ja zumindest tue ich so als wenn, falle durch den Leveltest und nerve mich ab so einer neuen doofen Lehrerin und dann das…
Ab heute bin ich definitiv im Advanced… jaja, auch unbegabte Grammatikerinnen können es da hoch schaffen, wenn ihr jetzt aber wissen wollt, wie ich das fertig gebracht habe. Keine Ahnung, ich wurde da einfach eingeteilt und es fühlt sich “chaibe” gut an…
Und jetzt lerne ich die Sprache, hauptsächlich solche herrliche “Food Idioms”… mjam… da knurrt der Magen ordentlich nach 4 Lektionen. Nutty as a fruitcake halt eben..

So nebenbei habe ich jetzt eine neue Zimmernachbarin bekommen und ich muss sagen, endlich kann ich vertiefte Forschungen bezüglich Schminkverhalten anstellen. Mein Gott, was die Dame alles für Tuben, Cremchen, Döschen, Pinsel, Püderchen hat… (Juhui in unserem schon jetzt äusserst knapp bemessenen Badezimmer, hat es momentan gerade noch Platz für meine Zahnbürste… :D )
Aber was ich viel spannender finde, ist die Zeit die früh morgens so für das alltägliche Zurechtmachen drauf geht. Ja, vielleicht bin ich einfach zu bequem, drehe mich lieber noch einmal um die eigene Schulter und schlafe gemütlich weiter, als dass ich mich um 6.00 Uhr in der Früh aus dem Bett quäle. Hach… 
6.00 aus dem Bett, um 9.00 Uhr fängt die Schule an und der Weg dorthin beläuft sich auf langsam gelaufene 20 Minuten, inklusive Kaffeestop. Das heisst für mich aber auch, ich muss irgendwann die günstigen fünf Minuten finden, in denen ich mich ins Badezimmer einschleichen kann. Unglaublich…
Na ja noch kann ich es mit Humor nehmen…

Ansonsten, dass Wetter neigt sich langsam der Kälte zu. DAs heisst fertig mit Tshirts zur Schule laufen, Pullover muss her.. :D Ab und an regnet`s auch in der Nacht, aber solang ich den Tag durch immer noch gemütlich durch die Viertel spazieren kann, stört es mich nicht weiter. 
Auch das Fitnesscenter ist mir noch nicht verleidet, mit meinem neuen besten Freund quäle ich mich ordentlich jeden zweiten Tag. Wahrscheinlich hab ich mir jetzt aber die Bauchmuskeln gezehrt. Hihi, wenn es nicht besser wird, müsste ich wohl zum Arzt. Aber auf so was hab ich nun einfach definitiv keinen Bock, schliesslich gibt es noch andere Muskeln die man trainieren kann. (Ich höre die Stimmen schon, jahrelang keinen Sport und dann sooo übertreiben… Nein ich übertreibe nicht, aber die 45 min auf diesem Cardio Foltergerät kann ich ausgezeichnet dazu nutzen, meine Wörterliste für die Schule zu pauken, die Nachrichten anzugucken und meine Nachbaren mit komischer Musik  zu nerven. Ausserdem gehts einem nachher ziemlich viel besser… meistens jedenfalls.. :D )

Ansonsten habe ich nicht soooo viel gemacht, erlebt..

 

Ach ja letzten Samstag war hier ein Lovefest. Erinnert extrem an die Streetparade… nur war die Musik besser und die Leute lustiger… :D

Juhuuuui

Oktober 1, 2008

Bevor ich irgendwelche Worte über mein letztes Wochenende hier nieder kritzle, hier die absolute sensationelle geniale Neuigkeit: 

Jaaaaaaa ich hab es getan. Ich war im Fitnesscenter und jaaa ich hab einen Personaltrainer. Puh !!! (Und was ich mich fast nicht getraue zu sagen, ich mag es… :D
Also das war so, gestern bin ich zusammen mit Giuliana in das Fitnesscenter marschiert und hab mich überreden lassen, eine Art Prepaidabo zu lösen. Das heisst, man schliesst keinen Vertrag ab, sondern zahlt im Vorraus für 30 Tage. Na ja, also da stand ich nun mit einem Abo und einer Abmachung, dass ich morgen (also eigentlich heute) eine Stunde beim Personaltrainer geschenkt bekomme. Toll. Ich machte mich auf den Weg, hab mir ein paar superschnicke K-Swiss Sneakers für gerade mal 20 Dollar gekauft und hab nicht weiter an das Training gedacht. Ja jaaa.. 
Dann heute standen wir beide da und wussten nicht wie uns geschah. Heieieiei, ich glaube das war schlimmer als sämtliche Trainer die ich in den Judocamps – Zeit hatte. (Und die waren hart… ) Ich wusste nicht mehr auf welcher Seite meines Körpers die Beine waren, geschweige denn, dass ich überhaupt fähig bin jemals wieder einen Schritt zu machen. Marc, der Personaltrainer, hat unglaublich viel Energie und sprüht nur so vor Optimismus und Motivation. (Leider… ) Na ja nach 50 min bin ich mehr oder weniger die Treppe hochgekrochen und dachte nur noch an die Dusche. Ich träumte wohl, den nach dem ganzen Stress, durften wir noch 20 min Cardio machen. Meeeeeeensch…
So jetzt fühl ich mich wie ein Gummihuhn, dessen Beine hinter dem Kopf verknotet werden können, habe für 275 Dollar einen 30 Tage Vertrag in einem 24h Fitnesscenter und noch für 5 Stunden einen Personaltrainer. Das Gummihuhn geht jetzt fleissig trainieren.

Ja ja, lieber Baba zu Hause du hattest vollkommen Recht, das Fitnesscenter hier ist wirklich super günstig und hammerhart. (Wer will den nicht von einem alten Militärhasen trainiert werden ??? :D )

 

Ach ja noch ein paar wenige Worte, ich habe einzelnen versprochen, dass ich schon früher meine Erfahrungen niederkritzle. Aber… so leid es mir tut, mit den Krallen war das nicht möglich. Ja ja, die die immer Fingernägel kaut hatte Krallen und zwar waren die so lang, dass ich sämtliche Strümpfe zerriss und was noch schlimmer war, ich konnte das Kleingeld nicht aus dem Portemonnaie fischen. Also falls ihr das Nächstemal in Chinatown in SF seid, geht nicht in ein Nagelstudio wenn ihr die Sprache nicht versteht und keine Krallen wollt. Und nein, ich spreche definitiv kein Chinesisch, nein auch nicht wenn ich betrunken bin. 

Ansonsten war der Freitag ausgesprochen lang, zuerst Sushi und dann mit ein paar ganz lieben Leute ging es ab ins Castro Viertel. Juhui… mein liebstes Ausgehviertel. Aber wenn ich ehrlich bin, es ist schon komisch von einer Frau angemacht zu werden. :D Morgens um 4 oder 5 oder so ging es dann endlich nach Hause. Denn obwohl hier die Clubs um 2 Uhr in der Früh schliessen, es gibt immer noch einen Club die erst um 23 Uhr öffnen, dafür erst um 4 Uhr schliessen. Dann gibt es auch noch die sogenannten Afterhourclubs. Die starten irgendwann um ähm 2 Uhr und schliessen zwischen 8 und 12 Uhr am nächsten Tag. 
Ja man kann das Ganze auch kompliziert haben. 
Zudem hab ich letzten Freitag, hinter den Plattenteller zwei alte gute Freunde aus Deutschland entdeckt. Die Welt ist einfach zu klein. :D

Ansonsten gehts mir ausgezeichnet, nur mach ich mir langsam Sorgen über all meine Ausgaben und meine Kreditkarte. Hier gibt es einfach zu viele gute Dinge… na ja wenigstens kann ich jetzt ins Fitnesscenter. Ob ich das vier Wochen aushalte ??? :D

 

So meine Lieben ich wünsch Euch allen einen wunderbaren Tag !!!
Enjoy your day…

und ich sag euch jetzt nicht, dass es hier so heiss ist, dass ich einen Sonnenbrand habe. Auch sage ich euch auch nicht, dass  es hier so warm ist, dass ich mit de Tshirt durch die Gegend marschiere. :D

nur Unwichtiges…

September 25, 2008

 

*pfeiff*

*pfeiff*

 

 

* Leveltest sucks ! 

* Manchmal sollte man das Leben nicht wortwörtlich nehmen. :D

*Manchmal ist es besser man quatscht auf der Strasse einen wildfremden Mensch an um zu erfahren dass die nächste Einkaufsmöglichkeit gleich um die Ecke ist. (Alternativ stundenlanges rumhühnern um irgendetwas Essbares zu finden.) 

* Frische Früchte sind hier Mangelware und vor allem viel teurer als bei uns. 

* Burger mit viiiiielen frischen Zwiebeln können arg auf den Magen schlagen. 

* Ich weiss jetzt wie ich auf englisch eine Braut übers Netz bestellen kann. 

* Es gibt Tage an denen alles falsch läuft. Und das war heute so einer. 

* Ich habe eine amerikanische Telefonnummer und weiss sie nicht. Und jeder kriegt hier ohne Ausweis eine Prepaid-nummer. 

* Nachdem alles schief läuft, sollte man einfach alles auf die lockere Schulter nehmen und so tun als wäre nichts passiert. Locker hier im Fall von Schraube locker gemeint. 

 

* Und ich verabschiede mich mal wieder in die unglaublich weite Welt des Schlafes.

 

 

damn…

September 24, 2008

So, ich glaube mein Leben unterliegt im Moment Murphy`s Law. Damn, also alles war super toll bis heute morgen. Da erreichte ich die Schule, warf einen Blick auf den Stundenplan und bemerkte zum Glück noch so nebenbei, dass ich in einer neuen Klasse war. Ist ja nicht weiter schlimm, solche Sachen können passieren… 
Aber… diese Lehrerin, es ist zum Haare raufen!!!!!!
So ein unmotiviertes, negativ eingestelltes Fräulein hab ich selten angetroffen und was am Schlimmsten ist, so was erwartet man zuletzt hier in den Staaten. Na toll, zuerst kriegen wir einen riesigen Anschiss, weil wir zu viele Studenten sind. (Wie wenn wir verantwortlich wären für das Chaos. Ich kann ja auch nichts dafür, dass gestern über 100 neue Studenten anfingen.)  So wir verbrachten den ganzen Morgen mit lächerlichen Theaterstücken, wo es letztlich nur darum ging, vier lächerliche Sätze auswendig zu lernen und wieder zu rezitieren. Toll… und interessant ist auch ihre Ansicht, dass wir die Hausaufgaben gegenseitig kontrollieren sollen. Wie soll ich bitte schön von einer Japanerin erfahren, ob meine schnell hingekritzelten Sätze richtig sind? Wenn ich nicht mal die Möglichkeit habe, ihr Englisch zu verstehen. (àhm… Sorry I didn`t understand, could you repeat it? ähm… what? whaaat ? ) Na ja, aber anstatt hier gross vor mich “hinzumötzeln”, werde ich morgen den Leveltest absolvieren. Eigentlich hab ich mir das als Ziel für nächste oder übernächste Woche gesetzt, aber was soll`s ich kann es ja probieren. Im schlimmsten Fall, bleibe ich in dieser Klasse und werde die ganze nächste Woche über Heirat, Kinder kriegen und bla bla bla reden. (Die Lehrerin hat seeeeeeehr traditionelle Ansichten und wir heute schon eine lustige Auseinandersetzung. Man darf nicht mit einem Mann zusammen leben ohne vorher geheiratet zu haben. Hm.. man darf nicht, ist das ein Gesetz, wo steht das geschrieben? Das ist Gottes Gesetz. :D )
Na ja jetzt sitze ich hier, versuche mich mit der Englischen Grammatik auseinander zu setzen und verzweifle fast. Diejenigen die mich gut kennen, wissen dass ich seit immer mit sämtlicher Art von Grammatik auf dem Kriegsfuss stehe und meine eigenen Regeln eingeführt habe. (Was ja eigentlich öfters ziemlich gut geklappt hat, allerdings sind die Lehrer hier anderer Meinung. Leider… )

Aber ich werde mein Bestes geben, versprochen. Schlimmsten Fall bin ich nächsten Montagabend, wenn ich das Resultat bekomme, sturzbetrunken. :D

Na ja und noch ein paar Worte zu meiner Zimmernachbarin. Na ja, ich hab immer das Gefühl ich bin geduldig und es braucht unendlich lange bis mich jemand reizen kann. Aber diese Dame treibt mich zwischendurch zur Weissglut. Ja ja.. von mir aus auch zur Rotglut. Aber, da fragt sich mich unendlich viele Sachen und ich probiere, so gut es eben geht, ihr zur erklären, wo der Supermarket ist, die Apotheke, wo sie Seife einkaufen kann und so weiter. Das lustige ist, ich frage immer nach, ob sie verstanden hat wo es ist. (Ja ich habe Kringel auf dem Stadtplan gemacht…) Wenn sie mit einem Kopfnicken antwortet dann ist für mich der Fall klar, aber sie hat die Angewohnheit kurz darauf nachzufragen. Whäär is se süpärmarkät ? Äii dönt nöw wär it is… Ja das sing sang englisch kann mich zur Weissglut treiben.
Ich hab der guten Dame bis jetzt schon viermal erklärt wo der Thailänder ist und wenn sie das nächstemal nachfragt, male ich ein Kreuz an die Decke. ^^

So fertig gemötzelt.. ich muss noch lernen.

Ach ja ich hab heute meinen allerersten Burger gegessen und wie das so ist, bin ich froh, dass das nicht von einer Videokamera aufgezeichnet wurde. Ich glaube ich wäre ein denkbar ungeeignetes Beispiel für kleine Kinder. Diese Burger sind aber auch unendlich dick… :D

Und auf die Frage, warum ich hier in der letzten Zeit so wenige Bilder hochgeladen habe, meine Internetleitung ist so schwach, dass ich einen guten Moment erwischen muss, damit ich genügend Leistung habe. Aber ich werde euch auch weiterhin mit den vielen tollen Bilder versorgen… versprochen..

 

So  guten Abend.. und für euch guten Morgen.. ^^

mal so nebenbei

September 22, 2008

Ja, und schon wieder ist es vorbei, das Wochenende! Leider, leider, aber es war toll. Ich hab einfach mal nichts getan, ausser viiiiiel Geld auszugeben und rumzuhängen. Aber alles mal der Reihe nach, am Freitagnachmittag bin ich endlich umgezogen. Von Daly City nach San Francisco, an die Sutter Street und es ist ein unglaublich gutes Gefühl hier mitten in der Stadt zu sein. In genau 15 min bin ich in der Schule, wenn ich meine morgendliche Müdigkeit dazuzähle, dann wohl in 20. Aber bis an den Union Square ist es wirklich nicht weit und schon bin ich mitten im Geschehen. Leider.. :) Zu viele verlockende Geschäfte um Geld auszugeben. Abends, war ich eeeendlich mal weg. Wir in einem Club am Fisherman`s Wharf und meine Erkenntnis des Abends lautet: Du kannst nie overdressed sein und es ist immer gut die richtigen Leute zu kennen. Ja ja, ansonsten wäre ich mit meinen Sneakers wohl nie rein gekommen. Na ja, nach ein paar Caipirinhas (wie schreibt man das ? ) war die Welt wieder in Ordnung. Obwohl wir den Abschied von Rosi, einer quirligen Venezulanerin feierten, feierten ist wohl das falsche Wort. Aber was solls.. die Musik in dem Club war grauenvoll. Ungewohnt für Europäer und für mich als Schweizerin die Clubs schliessen hier um 2 in der Früh. Somit sind die meisten Clubs nach 22 Uhr komplett überfüllt und die meisten schon hackedicht. Ja ja… Also der Club war nichts, auch wenn wir gratis reinkamen. Dafür ist das Taxi spottbillig. Unglaublich was man hier zahlt für eine Reise quer durch die Stadt, knapp 10 Dollar. Allerdings ist es wichtig, dass man einen ortskundigen Fahrer erwischt. Ansonsten hilft nur stotternd den Weg erklären und nach Caipi`s kann das äusserst lustig tönen. Ja ja… es gibt Leute da draussen, die behaupten mein Englisch sei besser wenn ich angetrunken bin. ^^
Anyway, meinen Samstag hab ich vorallem mit laufen verbracht. Die Sonne scheint und so lief ich einfach mal los, landete bei einem super Konzert im Park, hatte ein ausgesprochenes gesundes Essen und genoss die Zeit. Meine Unterarme sind jetzt brauner also die Oberarme. ^^ (Es ist ausgesprochen warm, allerdings ist der Wind so eisig, dass man ständig eine Jacke oder so trägt. ) 

Samstagabend wurde ich von italienischen Studenten zum Nachtessen eingeladen, Pasta hausgemacht aus der Studentenküche. Danach Bier und Tischfussball… (gibt es eigentlich ein anderes Wort dafür. ?? )
Aber sind viele lustige Leute hier.. Italien, Türkei, Südkorea, Frankreich, Russland und und und.. 

Na ja und heute ist meine neue Zimmernachbarin aus Paris angekommen und zur Zeit schlummert sie tief und fest. (Hoffentlich… ) 

 

Und ich geh jetzt auch schlafen und entschuldige mich schon für diese komische Buchstaben-aneinander-Reihung, auch Sätze genannt. Irgendwie bin ich müde… gute Nacht und ja ich probiere öfters was hier reinzukritzeln.

Kleinigkeiten oder andere Unwichtigkeiten

September 17, 2008

Nun bin ich doch tatsächlich schon länger als eine Woche hier in “beautiful San Francisco” und ich entdecke ständig neue Sachen. Schöne, lustige, schockierende, fette, dünne, gut und schlecht riechende und so weiter. Da sah ich heute zum Beispiel zum ersten mal eine richtig fette Frau.
Wahrscheinlich Vorurteil Nummer 1, hier in den Staaten gibt es viele dicke Menschen. Das mag stimmen, aber ich habe nicht das Gefühl in einem Anti Weight Watchers Club gelandet zu sein, im Gegenteil hier geht`s genauso gemischt zu und her wie in Zürich auf der Bahnhofstrasse. So eine dicke Frau wie heute hab ich echt noch nie live gesehen und ich bin fasziniert und schockiert gleichzeitig. (Immer noch.. !!)
Da stieg ich nichts ahnend in den Bus, quetsche mich durch all die Leute und probiere eine möglichst bequemen Standplatz zu ergattern. Den die Heimfahrt über den Highway ist definitiv nichts für schwache Nerven. Dann stand ich nun mit einer prall gefüllten Tasche und blicke hinab auf einen Fleischberg. 
Da sitzt doch tatsächlich eine Frau die beinahe die gesamte Sitzreihe ausfüllt und das sind immerhin ganze drei !!!!! Sitze.  Heieieiei… viel mehr Worte hab ich auch jetzt noch nicht dafür gefunden, was ich dort gesehen habe. Man hört ja viel von dicken Menschen, aber so dick??
So war ich nun den Grossteil der Heimfahrt damit beschäftigt, nicht auf die Dame zu starren, sondern mir mehr zu überlegen, wie die Dame sich wohl aus dem Bus wuchtet. Die Gedanken flitzen hin und her, ich überlegte mir allerlei komische Sachen und stellte mir das alles ein bisschen zu bildlich vor. Aber es hielt mich vom Starren ab, na ja immer wieder mal für ein paar Minuten. 
Mein Gott, ich fands eklig und faszinierend zugleich. Wie muss man sich fühlen, wenn man solche Fleischberge durch die Gegend wuchtet, wo findet man da überhaupt Kleider und kann man da überhaupt noch fühlen, wenn eine Fliege die Wade hochkraxelt? Schliesslich wurde ich Zeugin wie die Frau, auf mehr oder weniger normalen Weg den Bus verliess. Sie brauchte dafür aber mindestens dreimal so lange wie eine ältere Person die nicht mehr so gut zu Fuss ist.

Tja… das war Kleinigkeit Nummer eins..

Und hier noch der Rest: 

Kleinigkeit Nummer zwei, das Geld hier fühlt sich unglaublich dreckig an. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.  

Kleinigkeit Nummer drei, die CD`s hier sind soooo günstig. 

Kleinigkeit Nummer vier, wer Zigaretten will, der muss immer seinen Ausweis zeigen. Egal ob man um den Hals einen Seniorenausweis hängen hat, könnte ja sein, dass man maskiert ist. :)

Kleinigkeit Nummer fünf, einige Kleidungsstücke sind auch bei der zweiten Wäsche eingegangen. Wenigstens lag die Ursache diesmal nicht bei der Waschmaschine, sondern beim Trockner. (Wie soll ich auch wissen wie das funktioniert, wenn man so was in der Schweiz nicht kennt? :) Ach ja und was man an so einer Maschine alles falsch machen kann, unglaublich. Ich glaube im Moment freue ich mich am meisten auf die Schweizer Waschmaschinen, hihi. )

Kleinigkeit Nummer sechs, es ist jetzt 00:41. Meine Uhr geht falsch und ich geh schlafen. Gute Nacht.

absolut touristy

September 16, 2008

 

 

 

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

 Ja ja.. eine weiter Brücke, was soll daran bitte schön schon spannend sein? 

 

 

 

Das war in etwa mein Gedanke, als die Anderen erklärten, dass sie zur Golden Gate Bridge wollen. Nach intensiven Überredungsaktionen erklärte ich mich bereit, pünktlich um 9.00 Uhr an der Market Street bereit zu stehen. Der Plan sah dann auch folgendermassen aus, mit der Cable Car von der Market Street (Corner weiss ich grad auch nicht auswendig) zur Fisherman`s Wharf gehen. (Wieso bin ich nur immer versucht dwarf zu sagen? ) Diese Vergnügen ist nicht ganz günstig, kostet doch das One Way Ticket ganze 5 Dollar. Aber schliesslich muss man mindestens einmal im Leben mit der Cable Car gefahren sein und das Heraushängen, den Fahrtwind und und und.. erlebt haben.
Angekommen bei der Fisherman`s Wharf liefen wir erstmals ne Weile durch die Gegend, da gibts Seals zum angucken (ich glaub das Seehunde). Wobei ich eigentlich gut auf das hätte verzichten können, den diese Tiere verbreiten einen abartigen Gestank. Aber es gibt auch viele ganz kleine süsse Shops wo man allerlei kurioses kaufen kann, wie zum Beispiel einen Häftlingsanzug für den Hund. Schliesslich eine Notwendigkeit für zum überleben. Na ja laufen macht müde, so mieteten wir uns Bikes und radelten gemütlich los.
Gemütlich war es wirklich, ein kleines “Hügli” auf und dann alles gerade aus, vorbei an schönen malerischen Szenarien. Da gab`s kleine Boote, Kinder die Drachen stiegen liessen und und und.. einfach traumhaft. Kurz vor dem finalen Aufstieg zur Golden Gate Bridge machten wir kurz Halt um die Aussicht auf die nicht vernebelte Brücke zu geniessen. Dort gab es dann auch den klassischen amerikanischen Junk Food. Hot Dooooog… ! Jiiiha.. mit Zwiebeln, Honey Mustard, Ketchup und diesen lustigen Würstchen. Hat eigentlich ganz ordentlich geschmeckt, vorallem in Anbetracht dessen dass ich mich wohl noch nie so gesund ernährt habe wie hier in den Staaten. Man wird sich erst bewusst wie gut ein frischer Salat schmeckt, wenn man ihn nicht in jedem Restaurant kriegt.

Ach ja, na dann gings dann halt irgendwann weiter. Hoch zur Brücke und dann war sie da. Ich muss ehrlich zugeben, ich war beeindruckt. Gross, rot und irgendwie unendlich lange. Und in dem Moment, als ich den ersten Schritt auf diese Brücke setzte, verstand ich sämtliche übertrieben wirkende begeisternde Ausrufe der Amerikaner. Ja, ich stand hier auf dieser kitschigen roten Brücke und ja sie ist einfach nur gigantisch. Wir radelten zehn Meter hielten an, fuhren weiter und stoppten und so weiter. Ich glaube wir haben eine halbe Ewigkeit für den Übergang von San Francisco nach Sausalito gebraucht. Unglaublich..
Aber bevor ich hier überschwängliche Lobeshymne auf “nur eine Brücke” schreibe. Geht selber hin und geniesst es. 
Der Rest ist schnell erzählt, Sausalito eine wunderbare malerische Stadt mit unglaublich vielen wunderschönen Häusern, wirkt wie eine Filmkulisse. Dort gab es das bisher beste Organic – Avocado Olivensandwich. Die Überfahrt mit der Fähre nach San Francisco war dann auch verhältnismässig ruhig, wobei ich überzeugt bin, der Grossteil der Landgänger war halb seekrank nachher. 

Ja und von dort ging es dann nach Hause.

 

 

Fisherman`s Wharf in the morning

Fisherman`s Wharf in the morning

 

Irgendwo an der Küste

Irgendwo an der Küste

 

so schön kann es sein

so schön kann es sein

 

the sea !

the sea !

Die Woche

September 13, 2008

 

Da schreibe und schreibe ich, kämpfe stundenlang mit diesen Buchstaben um anständige Sätze zu formen und dann das Unbeschreibliche. Internetcrash, kurz darauf Computerabsturz und schlussendlich sitze ich hier wieder vor dem Nichts. 

Also wie war meine Woche. Da gab es einige Unstimmigkeiten, was meine Gastfamilie betrifft. So lieb die alle hier auch sind und so gut die mich auch verköstigen, das Wichtigste passte leider nicht (Nein das ist kein ironischer Satz, sondern völlig ernst gemeint. Das Essen hier in der Host Family ist wirklich gut, na ja meistens jedenfalls. Abgesehen von ihrer komischen Auffassung von Salat.)
Ich sitze hier so weit abseits, dass ich es nur so beschreiben kann. Da fährt man täglich von Schlieren nach Zürich im Bus und am Abend wieder retour. Da gibts noch ein paar andere nicht so tolle Sachen, aber die braucht die Welt nicht zu erfahren. Tja, so wie es jetzt aussieht, kann ich nächsten Freitag umziehen. Juuuuuhuiiii.. und zwar drei Blocks vom Union Square entfernt. Hach wie toll ist das denn ? Das heisst ich wohne ab nächsten Freitag mitten in Downtown. Allerdings nicht alleine, sondern in einem Doppelzimmer. Aber eh das ist mir sooooo egal, wenn`s schnarcht wird`s entschnarcht, wenns stinkt muss es halt duschen. Dafür ist es nicht ganz so teuer, dass heisst die Zusatzkosten halten sich noch im Rahmen. 
Und hier noch ein paar andere wichtige News: 

Also Schulmässig auch alles i.O.

Haight Ashbury ist einfach der Hammer, da gibt`s so ein Tattooladen. ^^

Chinatown ist viel länger, als es auf dem Plan aussieht. 

Tenderloin ist eine Art von Steak und absolut nicht begehbar in der Nacht. 

An der falschen Bushaltestelle auszusteigen kann sich extrem auf die Müdigkeit auswirken. 

Mixt Greens ist einfach der Place to be, für alle die gerne Organic Food haben und auf sehr feine Salat und Sandwichkombinationen haben. 

In Gab kann man ein “Fortune” ausgeben. Wobei die Problematik hier eher in der richtigen Handhabung einer Waschmaschine liegt. Hoffe immer dass sie nie kaputt sein wird. Ja ja.. 

Und die Frida Kahlo war ne tolle Frau und das Museum of Modern Art zeigt Yves Netzhammer. 

 

 

So das wars für heute mit Trix und Gägs. Liebe Grüsse

 

 

somewhere

somewhere

 

Financial District

Financial District

Haight Ashbury

Haight Ashbury

Markus

Markus

Endlich..

September 9, 2008

Eingepfercht in einem überladenen Bus, rausche ich San Francisco entgegen. Neben mir sitzt ein verschlafener Japaner, vor mir steht eine Chinesin die lautstark Kaugummiblasen produziert, hinter mir unterhält sich ein älteres Ehepaar lautstark über die Problematik der heutigen Medikamente. Na ja, wenn das mal kein guter Anfang ist. Ich klebe mittlerweile an der Scheibe und bemerke die ersten Veränderungen. Es sind immer weniger kaputte Fensterscheiben, ab und an steht ein Cadillac vor der Haustür, die Häuser werden immer bunter und langsam sehe ich auch mal ein lächelndes Gesicht draussen stehen. Und dann, endlich !!!!

Ich bin angekommen. Glücklich wie ich bin, stolpere ich als erstes in den Türstehers des Marriott Hotels. Guter Anfang, da spiel ich ein wenig Hans guck in die Luft und: “Touchdown!” Aber wie die Amerikaner so sind, ein freundliches Lächeln, ein “I wish you a wonderful day” und schon ist die ganze Geschichte vergessen. Weird… 

Hier würde eigentlich ein ausführlicher Bericht über das Leben in der Schule folgen. Aber da heute alle so erstaunlich nett waren, verschiebe ich das mal lieber auf morgen und guck ob sich die netten lieben Menschen, nicht doch vielleicht in böse Monster verwandelt haben. 

Nachmittags hab ich, wie es sich gehört, im Zick Zack Kurs die Stadt entdeckt. Absolut unglaublich was es da alles zu sehen, hören, riechen und kaufen gibt. Ich glaube heute Nacht werde ich so gut wie schon lange nicht mehr schlafen.  Aber es gibt soviel unglaublich schöne Ecken zu entdecken und ich bin zuversichtlich dass ich bald in die Stadt ziehen kann, denn hier zu leben muss echt ein Traum sein. 

Ach ja und weil es so gut war, hier noch ein genialer Salattipp von mir. Leider nicht selber erfunden, sondern am Financial District entdeckt. Grünzeugs, Wassermelone, Cherry Tomaten, Feta Käse zusammen mit Minzen Vinagrette servieren. Wow, ich hab selten so was leckeres gegessen. Mjamii…


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